Das „teure“ Rechtssystem und das schwerbehinderte Kind - anteilige Kostenübernahme

Unterstützung durch anteilige Übernahme von Verfahrenskosten im verwaltungsbehördlichen Widerspruchsverfahren für ein notleidendes Vereinsmitglied zur Erlangung der Feststellung eines höheren Grades der Behinderung für den schwerbehinderten Sohn.

Im Hinblick auf die erheblich eingeschränkte Teilhabe des hilfebedürftigen Kindes am sozialen Leben, der komplizierten Rechtsmaterie des Sozialrechts, verbunden mit dem Wunsch einer fachlichen Rechtsvertretung war eine entsprechende finanzielle Aufwendung erforderlich. Das notleidende Vereinsmitglied befand sich in einem unerträglichen Konflikt, beste Lebensbedingungen für das schwerkranke Kind schaffen zu wollen aber die finanziellen Mittel hierfür nicht aufbringen zu können.

Ein Widerspruchsverfahren musste als Verwaltungsstreitverfahren gegenüber dem Landesamt für Arbeit und Soziales (Integrationsamt) mit einer rechtskundigen Vertretung geführt werden. Aufgrund ihrer sehr angespannten persönlichen finanziellen Situation war das Vereinsmitglied nicht in der Lage das Verfahren durchzuhalten. Ohne unmittelbare unbürokratische Hilfe durch unseren Verein drohte ihr von vornherein das Scheitern im Widerspruchsverfahren.